Komplexe Logistik - dezentral, autonom, intelligent.
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik
Das Internet der Dinge in der Logistik
Das Fraunhofer IML und der Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen der TU Dortmund arbeiten am Internet der Dinge in der Logistik. Dabei wird der Ansatz des MIT zum Internet of Things dahingehend erweitert, dass neben der eindeutigen Identifikation auch der Aufbau und die Organisation des weltweiten Internets als Vorbild genommen wird. So kann der Aufbau von großen Materialflusssystemen ähnlich der Struktur von Datennetzen gesehen werden. Die fördertechnischen Module, wie Weichen, Abzweigungen und Sorter, sind dabei analog zu den Routern des Datennetzes, die den Datenverkehr in die richtigen Wege leiten.
Das eigentliche Fördergut ist mit Datenpaketen vergleichbar. Der Einsatz von RFID-Transpondern als mobile Datenspeicher, welche direkt mit dem Fördergut verbunden sind, können zusätzliche Informationen speichern und bereitstellen. Basierend auf diesem Konzept werden neuartige Materialflusssteuerungen möglich, die Vorteile und Verbesserungen mit sich bringen.

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